Fachartikel

Gründertagebuch | Teil I

Standort, Finanzierung und Behörden 

Dr. Ben Asemissen, praktischer Tierarzt, Asemissen

In einer neuen Serie beschreibt ein junger Tierarzt seinen Weg in die Selbstständigkeit. Im ersten Teil berichtet Dr. Ben Asemissen von der grundlegenden Entscheidungsfindung, der Auswahl eines geeigneten Praxisstandortes sowie von Finanzierungsmöglichkei-ten und notwendigen Behördengängen. In weiteren Folgen werden die wichtigsten Versicherungen, Fragen zu Praxisgestaltung und -ausstattung, zielorientiertes Praxismarketing sowie die Organisation und letztlich die Eröffnung der Praxis behandelt.

Die HASI-Schlinge

Bedeckte Kastration mit leicht lösbarer Ligatur 
am stehenden oder liegenden Pferd

Dres. Hayessen und Siedentopf, Salzhausen

Die Komplikationen – Samenstrangfisteln, Fadenfisteln, hochgra-dige Entzündung im Schenkelspalt mit späterer Einschränkung der Beweglichkeit bis hin zum Netzvorfall, Darmvorfall und Nachblu-tungen, die den Tod des Tieres zur Folge haben können – sind hinlänglich bekannt. Wir Tierärzte sind verpflichtet, über die Methoden und Gefahren der Kastration aufzuklären und müssen gleichzeitig eine Lösung anbieten, wie der Hengst mit geringem Risiko zum Wallach wird.

Paralympics 2008

Starke Pferde für starke Reiter 

Kristina Dörnenburg

Im September 2008 fanden in Peking die 13. Sommer-Paralympics statt. Für die Reiter hieß das genauer gesagt: Hong Kong, denn dort befand sich der Parcours für die verschiedenen Reitwettbewerbe.

Praxiseinrichtung | Teil 2

Bodenbeläge – Dauerthema in der Tierarztpraxis 

Holger Hempel, Innenarchitekt

Der Bodenbelag, der vor allem einen praktischen Nutzen erfüllen soll, trägt zusätzlich zu über 60% zum Wohlfühlfaktor Ihrer Praxis bei. Das hängt mit unserem Sehverhalten zusammen, da man automatisch beim Gehen den Blick leicht nach unten gesenkt hat. Die Atmosphäre ist bei einem Fliesenbelag immer kalt und unpersönlich (mit Ausnahme teurer Natursteine). Bevor Sie sich also für einen Belag entscheiden, sollten Sie sich über die Art des Erscheinungsbildes Ihrer Praxis im Klaren sein, denn das sollte Vorrang vor praktischen Erwägungen haben.

Tierarzt – Unternehmer oder Verbraucher? | Teil 2

Gewährleistung und Garantie 

Rechtsanwalt Maximilian Kammler, Köln

Wie bereits in Teil I berichtet, unterscheidet das Gesetz bei der Betrachtung von Vertragspartnern zwischen „Verbrauchern“ und „Unternehmern“. Bei der Frage, welche Rechte und Pflichten gegenüber einem Vertragspartner geltend gemacht werden können, spielt dies oftmals eine entscheidende Rolle. Festzustellen ist: Der Tierarzt ist Unternehmer. Da der Fachhandel gegenüber Tierärzten in größerem Umfang die Möglichkeit hat, Vertragsinhalte durch Klauseln zu regeln, als dies gegenüber Verbrauchern zulässig ist, führt dies nahtlos zu der weiteren Fragen nach dem Unterschied zwischen „Gewährleistung“ und „Garantie“:

 

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88
Nach oben